Mensch & Führung

„Sinnhaftigkeit unseres menschlichen Handelns, Bedürfnisse und Werte bestimmen die Gesundheit, unsere Motivation und damit unsere Leistungsfähigkeit“

 

Die positive Nachricht laut der Gallup Studie 2014 „Engagement Index Deutschland“ ist, dass 73% der Arbeitnehmer in Deutschland eine positive Arbeitseinstellung zeigen. 70% weisen jedoch laut Gallup eine geringe emotionale Bindung zu ihrem Unternehmen auf und gar 15% keine emotionale Bindung. Die emotionale Bindung des Mitarbeiters zu seinem Unternehmen steht in direktem Zusammenhang mit den Fehlzeiten des Mitarbeiters. Die Ergebnisse der Gallup Studie zeigen auf, dass ein Mitarbeiter mit hoher emotionaler Bindung im Durchschnitt 3,8 Fehltage im Jahr meldet, während Mitarbeiter mit geringer Bindung auf 6,5 und Mitarbeiter mit keiner emotionalen Bindung auf 8,8 Fehltage im Jahr kommen. Das Stressempfinden (bis hin zum „ausgebrannt“ fühlen) der Mitarbeiter mit geringer Bindung ist fast doppelt so hoch wie bei Mitarbeitern mit hoher Bindung und bei Mitarbeitern ohne Bindung fast 3x so hoch.

Besonders die Faktoren:

  • Anerkennung
  • Vorhandensein von Arbeitsmitteln und Materialien
  • Gefühl zu haben, dass die eigene Meinung zählt,

sind wesentliche Faktoren, die bei Nicht-Erfüllung zu erhöhten Fehlzeiten führen.

Diese Stressempfindung und Unzufriedenheit wirkt sich nicht nur auf die Fehlzeiten aus, sondern auch auf die Leistungsfähigkeit, Leistungsbereitschaft und den Einsatz der Arbeitskraft bei Anwesenheit. Kommen zusätzlich noch starke Veränderungen auf das Unternehmen und den einzelnen Menschen zu, so nimmt die Anzahl der punktuell erkrankten auf Grund der zusätzlichen Belastung abermals zu.

Können Arbeitgeber überhaupt etwas tun?

Unzufriedenheit entsteht in uns selber. Sie hat etwas mit unserer Einstellung zu tun. Diese Einstellung wird jedoch auch beeinflusst und geprägt durch vier wesentliche Felder: